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Schulordnung

Unsere Schule ist ein Ort, an dem viele Kinder und Erwachsene miteinander leben, arbeiten und lernen. Alle diese Menschen treffen sich jeden Tag auf engem Raum. Es soll bei uns friedlich und gerecht zugehen.

 

Es soll nach dem Leitspruch gehandelt werden:

ICH BLEIBE BEI MIR!

 

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Zur Unterstützung vereinbaren wir folgende Schulordnung:

 

A. Der Umgang miteinander

  • Wir helfen einander und gehen höflich miteinander um.
  • Wir gehen rücksichtsvoll und fair miteinander um.
  • Streit schlichten wir mit Worten, wir werden nicht handgreiflich. Wir wenden keine körperliche Gewalt an und tun uns auch nicht mit Worten weh.
  • Wir achten das Eigentum anderer. Sachen, die anderen gehören, benutzen wir nur mit deren Erlaubnis und gehen sorgsam damit um.
  • „Bitte“ und „danke“ sind Zauberworte, wenn wir etwas möchten bzw. bekommen.
  • Probleme lösen wir mit Verstand:
    • Wenn mich jemand provoziert, versuche ich, wegzugehen oder wegzuhören.
    • Wenn es mir zu viel wird, sage ich deutlich „Hör auf!“ oder „Stopp!“.
    • Wenn der andere „Stopp!“ sagt, höre ich auf.
    • Nur wenn wir es allein nicht schaffen, holen wir einen Erwachsenen zu Hilfe.

 

B. Geordneter Ablauf von Unterricht, Betreuung und Arbeitsgemeinschaften

  • Wir kommen stets pünktlich.
  • Der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr (Hofaufsicht ab 7.45 Uhr).
  • Wir bzw. unsere Eltern melden uns ab / entschuldigen uns schriftlich, wenn wir nicht kommen können.
  • Kinder, die vor Schulbeginn in der FGTS betreut werden, gehen wenn es klingelt, mit ihrem Ranzen auf den Schulhof zum Klassentreffpunkt.

 

C. Im Treppenhaus und im Schulflur

  • Im Treppenhaus gehen wir langsam und verhalten uns leise.
  • Wir drängeln nicht und rutschen nicht auf dem Treppengeländer.
  • Wir wollen Ruhe im Schulhaus, damit wir uns wohl fühlen.
  • Daran denken wir: Die Flure und Treppenhäuser sind keine Aufenthaltsorte. Ausnahmen von dieser Regel gibt es nur, wenn ein zuständiger Erwachsener sie angeordnet hat.
  • Alles, was wir im Schulflur lassen, hängen wir ordentlich an unsere Haken.

 

D. In der Pause / Auf dem Schulhof

  • Zu Beginn der Hofpause nehmen wir gleich alles mit, was wir brauchen.
  • Während der Pausen bleiben wir auf dem Schulhof. Der Bereich rund um die Mülltonnen wird nicht betreten. Gleiches gilt für die beiden Feuertreppen.
  • Wir suchen in der Pause friedliche Beschäftigungen: Klettern auf der Kletterspinne, Spiele aus der Spielkiste, miteinander unterhalten ... Gibt es dennoch Streit, versuchen wir ihn zunächst selbst zu schlichten. Funktioniert das nicht, bitten wir die Hofaufsicht um Hilfe.
  • Beim Benutzen der Spielgeräte wechseln wir uns ab.
  • Nur bei trockenem Wetter spielen wir mit einem Softball.
  • Bei nassem Wetter betreten wir keinen Rasen auf dem Schulhof. Wir springen nicht in Pfützen.
  • Das Werfen von Stöcken, Schneebällen und Steinen ist nicht erlaubt.
  • Zur Toilette gehen wir entweder direkt zu Beginn der Pause bevor wir den Schulhof betreten oder während der Pause (dann müssen wir uns aber erst ein Umhängeband bei der Aufsicht abholen).
  • Wir klettern nicht auf den Stromkasten neben der Kletterspinne.
  • Wir reißen keine Pflanzen aus oder Äste ab.
  • Wir verlassen niemals den Schulhof ohne Erlaubnis.
  • Wollen wir einen „verirrten“ Ball holen, fragen wir zuerst die Pausenaufsicht um Erlaubnis. Bälle, die in den angrenzenden Gärten landen, dürfen erst nach Schulschluss und nur mit Erlaubnis der Gartenbesitzer geholt werden.
  • Beim ersten Klingelzeichen stellen wir uns am Klassentreffpunkt ordentlich hintereinander auf (bedeutet: nicht um den Platz in der Reihe streiten, am Platz stehen bleiben, kein Schreien, Schubsen oder Ähnliches). Wir gehen ins Schulhaus, wenn die Hofaufsicht unsere Klasse aufruft.

 

Die Hofaufsicht bemüht sich stets, den Bedürfnissen der 285 Kinder in der Hofpause gerecht zu werden.

 

Häufig ereignen sich mehrere Streitfälle oder auch Unfälle gleichzeitig. In dem Fall wird die Aufsicht diese im Rahmen des Möglichen nacheinander und je nach Dringlichkeit klären.

 

Vergessen bleibt aber nicht unser Ziel, dass die Kinder lernen, selbstständig zu entscheiden, bei welchem Problem sie wirklich auf die Hilfe eines Erwachsenen angewiesen sind.

 

E. Regenpause

  • Wir verbringen die Pause im eigenen Klassensaal und beschäftigen uns dort sinnvoll (frühstücken, malen, lesen, Puzzle ...). Nicht erlaubt sind Lauf-, Fang- oder Wurfspiele im Klassensaal.
  • In der Regenpause dürfen wir zur Toilette gehen, aber jeder nur einmal.

 

F. Im Toilettenraum

  • Wir nutzen die Toilette nur, um aufs Klo zu gehen, nicht als Spielplatz!
  • Wir halten die Toiletten sauber (z.B. werfen wir keine Gegenstände hinein)!
  • Wir waschen uns nach dem Toilettengang die Hände gründlich mit Seife.

 

G. Regeln für den Unterricht im Klassensaal

  • Spielzeuge, Sammelkarten usw. können mitgebracht werden. Das Risiko, dass sie abhanden kommen, muss allerdings in Kauf genommen werden. Während des Unterrichtes verbleiben Spielsachen im Ranzen.
  • Elektronische Geräte bleiben in der Regel ebenfalls zu Hause (Handys, MP3 Player,…). Handys dürfen in Ausnahmefällen mitgeführt werden, allerdings nur in Absprache mit dem Klassenlehrer.
  • Wir behandeln alle Gegenstände (Möbel, Materialien ...) mit Sorgfalt.
  • Wir frühstücken gemeinsam an unseren Plätzen.
  • Wir trennen Müll.
  • Kinder öffnen keine Fenster.
  • Wir verlassen unseren Platz sauber.
  • An die Klassenregeln, die wir mit unserem Klassenlehrer erarbeitet haben, halten wir uns.
  • Wie der Ordnungsdienst geregelt wird, ordnen die einzelnen Lehrkräfte an.
  • Der Lehrer beendet den Unterricht.

 

H. In der Turnhalle

  • Wir dürfen die Turn- und Klettergeräte nur mit Erlaubnis des Lehrers benutzen.
  • Im Sportunterricht tragen wir keine Uhren und keinen Schmuck. Lange Haare binden wir zusammen.
  • Zum Turnen tragen wir geeignete Sportkleidung.
  • Wir ziehen uns zügig und leise um.
  • Die Umkleidekabinen werden nicht als Spielplatz genutzt.

 

I. Bus

  • Kinder, die mit dem Bus heimfahren, stellen sich nach Unterrichtsende umgehend geordnet vor dem Haupteingang auf (1. Alsweiler Kinder, 2. Berschweiler Kinder, 3. Rheinstraße).
  • Alle achten darauf, wann die Busaufsicht das Kommando zum Losgehen gibt und folgen ihr ohne zu trödeln.
  • Zuerst steigen die Erstklässler in den Bus, dann nacheinander die höheren Klassenstufen.
  • Wir steigen ohne zu drängeln ein, bleiben während der Fahrt sitzen und befolgen die Anweisungen des Busfahrers.

 

J. Umgang mit Regelverstößen

Viele Regelverstöße lassen sich klassenintern im Gespräch klären. Nicht immer bedarf es einer Konsequenz. Je nach Art, Häufung sowie Schweregrad des Verstoßes kann die Schule folgende Möglichkeiten nutzen, um auf Regelverstöße zu reagieren:

  • Elterninformation/ Elterngespräche
  • Abschreiben der Schulordnung/ von Teilen der Schulordnung
  • Unterstützung der Arbeit des Hausmeisters
  • Lehrpersonen bestimmen Aufgaben zur Wiedergutmachung
  • Abschreibarbeiten oder andere klasseninterne Regelungen
  • Ordnungsmaßnahmen nach § 32 des Schulgesetzes werden eingesetzt, wenn andere erzieherische Einwirkungen nicht ausreichen ( z. B. schriftlicher Verweis, Überweisung in eine parallele Klasse, Ausschluss von bevorzugten Schulveranstaltungen, Androhung des zeitweiligen Ausschlusses vom Unterricht oder der Ausschluss von bis zu 3 Tagen, Ausschluss des Unterrichtes bis zu 2 Wochen, Androhung des Ausschlusses von der Schule bis hin zum tatsächlichen Ausschluss. Bestimmte Ordnungsmaßnahmen sind von festgelegten Gremien zu beschließen)

 

Es gilt:

  • zerstören -> entschuldigen + ersetzen
  • beschmutzen -> entschuldigen + säubern
  • Diebstahl -> entschuldigen + zurückgeben
  • Verletzungen : - leichte Verletzungen -> entschuldigen + angeordnete Wiedergutmachungsmaßnahmen ( z.B. Entschuldigungsbrief, Bild malen,…)
  • Wiederholte körperliche Attacken auf andere/ besonders schwere, absichtlich zugefügte Verletzungen -> entschuldigen + Ordnungsmaßnahmen

 

Mit der Erarbeitung dieser Schulordnung können und wollen wir nicht jede einzelne Situation im Schulalltag regeln.

 

In einzelnen Fällen werden wir immer wieder neu überlegen müssen.

Dies wollen wir dann gemeinsam und mit Respekt füreinander tun.

 

 

Vertrag

Die Grundschule Marpingen ist meine Schule. Jeden Tag verbringe ich hier viele Stunden. Ich halte mich an die Schulregeln, damit wir uns alle in der Schule wohl fühlen.

 

 

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(Datum) (Unterschrift des Kindes)

 

 

Mein/e Sohn/ Tochter besucht diese Schule. Die Schulordnung ist mir bekannt. Ich unterstütze mein Kind bei deren Einhaltung und Umsetzung.

 

 

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(Datum) (Unterschrift der Eltern)