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Aktion Mensch - Schulhof

Aktion Mensch  -  Sachbericht

Umgestaltung des Schulhofs  - Anlegen eines

kindgerechten Schulhofs an der Grundschule Marpingen

 

       1. Kurzbeschreibung des Projekts:

10 Kinder aus der Gemeinde Marpingen wirkten in den Herbstferien bei der Umgestaltung des Schulhofs mit.

Projektzeitraum: 29.08.2016 – 31.10.2016.

In dem Projekt hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, ihre Ideen und ihr Engagement einzubringen.

In Ideenwerkstätten (Zeitraum 29.08. – 16.09.2016) planten die Kinder gemeinsam das Vorhaben. Sie mussten den Vorschlägen („grünes Klassenzimmer“, „Ruhezone“, „Spielgerät“) ein Vorhaben aussuchen.

Danach ging es weiter mit der graphischen Umsetzung. Hierzu malten alle Kinder der Grundschule Bilder, wie sie sich ihr „grünes Klassenzimmer“ vorstellten.

In einem „Planungsworkshop“ (21.09.2016) wurde die Idee zusammen mit der idee.on, Lehrern und Mitarbeitern des Fachbereichs Gemeindeentwicklung angepasst, sodass sie auch bautechnisch umsetzbar war. In dieser Sitzung wurde auch gemeinsam ein passender Standort ausgewählt.

 

Anhand der ausgewählten Skizze hat die idee.on in Kooperation mit der Gemeindeverwaltung, der Grundschule, der freiwilligen Ganztagsschule und einem Landschaftsgärtnerbetrieb einen Bauplan gefertigt und die Materialzusammensetzung bestimmt (DIN-Vorgaben, etc.).

Nach Fertigstellung des Bauplans begannen in der ersten Ferienwoche (10.10. – 15.10.2016) die Vorarbeiten. Die Kinder durften mit Unterstützung des Bauhofs die Fläche  ausmessen und markieren.

Der Bauhof öffnete den Asphalt und die Baumpfleger verankerten den Baum im Erdreich. Anschließend stellten sie die Bänke rund um den Baum auf.

Nach dem pflanzen des Baums und Aufstellen der Bänke verteilten die Kinder die Holzhackschnipsel auf der Erde, um die Wuzeln des neu gepflanzten Baums zu schützen. Hier lernten die Kinder auch gleich, dass man nach der Arbeit seinen Arbeitsplatz sauber verlassen muss ;-).

Im Frühjahr 2017 sollen die Betonbänke dann noch im Rahmen eines Projekts der Grundschule gestaltet werden. Die benötigten Farben und Pinsel, werden von einer ortsansässigen Malerfirma gespendet werden.

 

2. Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Projekt

Die Projektteilnehmer haben einen kompletten Gestaltungsprozess durchlaufen. Sie haben erfahren, wie aus ihren Ideen und Vorstellungen ein konkretes und reales Projekt geworden ist. Dass Erwachsene ihre Ideen ernst genommen haben und die Ideen der Kinder umgesetzt wurden, stärkte das Selbstbewusstsein und die Selbstwirksamkeitsüberzeugung der Kinder.

Die TeilnehmerInnen haben aber auch gelernt, Kompromisse einzugehen und gemeinsam Lösungen zu finden. Es konnten zum einen nicht alle Ideen umgesetzt werden  und zum anderen gab es auch im Prozess immer wieder Arbeiten, bei denen die Kinder sich abwechseln mussten.

Ein weiteres Ziel des Projekts war es, die TeilnehmerInnen an verschiedene Materialien und Werkzeuge heran zu führen und ihnen die Möglichkeit zu geben, dieses auch zu benutzten. Dieses Ziel konnte ebenfalls erreicht werden. Soweit es sicher genug war, durften die Kinder bei allen Arbeitsschritten mit helfen und konnten sich so an Schaufeln, Schubkarren, Akkuschraubern, etc. ausprobieren. Neben den „großen“ Geräten konnten die TeilnehmerInnen sich auch an Skizzen und Modellen ausprobieren.

 

 

3. Netzwerkarbeit

Betreut wurde das Projekt durch die idee.on im Arbeitsbereich Schoolwork, der Grundschule Marpingen und einem Mitarbeiter der Freiwilligen Ganztagsschule.

Kooperationspartner des Projekts waren:

  • Schoolwork (idee.on)
  • Grundschule Mapringen
  • Freiwillige Ganztagsschule Marpingen
  • Gemeinde Marpingen (Bürgermeister und Fachbereich Gemeindeentwicklung)
  • Firma „die Baumpfleger“
  • Elternvertretung der Grundschule Marpingen

 

4. Öffentlichkeitsarbeit/Resonanz auf das Projekt

Nach Abschluss des Projekts berichteten wir auf der Homepage der Grundschule, der Facebookseite des Jugendbüros und der idee.on was geht!? sowie in den lokalen Marpinger Nachrichten über das Projekt. An die größeren saarländischen Zeitungen wurde ebenso ein Artikel über das Projekt gesendet.

Von der Grundschule, der FGTS als auch von der Gemeinde Marpingen war die Resonanz auf das Projekt durchweg positiv. Durch die Förderung der Aktion Mensch war es möglich in der Gemeinde einen Ort zu schaffen, der bei Jung und Alt, Mädchen und Jungen auf Begeisterung gestoßen ist.

 

5. Nachhaltigkeit, Informationen zur Zeit nach dem Projekt

Neben den oben aufgeführten Zielen war es uns mit der Durchführung des Projekts ein Anliegen auf dem Schulhof der Grundschule einen Ort zu schaffen, an am man sich Austoben kann, der aber auch als (schattiger) Ort zum ruhigen Miteinander einlädt: Lernen, Gespräche, Frühstücken, Entspannen.

 

Nicht nur die SchülerInnen der Grundschule und die durch die Freiwillige Ganztagsschule betreuten Kinder profitieren von dem Projekt. Alle BürgerInnen der Gemeinde profitieren davon. An Wochenenden und nach dem Ende der Betreuungszeit steht der Schulhof allen zur Verfügung.

Im Frühjahr 2017 werden auch noch weitere Kinder mit dem Projekt erreicht. Durch das geplante Projekt der Grundschule werden die grauen Bänke in allen möglichen Farben erstrahlen und es werden sich noch mehr Kinder mit dem Projekt identifizieren. Wir werden in der Presse berichten!